Gehalt ist selten nur eine Zahl – es geht um Wert, Verantwortung und Planbarkeit. Wer sachlich und gut vorbereitet in die Gehaltsverhandlung geht, wirkt professionell und bleibt trotzdem entspannt.
Vorbereitung: Zahlen statt Bauchgefühl
Recherchieren Sie eine realistische Spanne (Region, Branche, Rolle) und übersetzen Sie Ihre Leistung in greifbare Ergebnisse. Hilfreich ist ein kurzer „Belegzettel“ mit Projekten, Kennzahlen oder Feedback.
- 3 konkrete Beiträge: z. B. Fehlerquote gesenkt, Tickets schneller gelöst, Baustelle termintreu übergeben
- Marktspanne + Wunschgehalt + Untergrenze (für sich, nicht fürs Gespräch)
- Timing: am besten nach messbaren Erfolgen oder vor neuer Verantwortung
6 Sätze für das Gespräch
Diese Formulierungen halten den Ton freundlich, aber klar – egal ob Handwerk, Technik, Office oder IT.
- „Auf Basis meiner Ergebnisse und des Marktvergleichs sehe ich mein Gehalt bei X bis Y.“
- „Ich übernehme seit Monaten zusätzlich Verantwortung in … das möchte ich angemessen abgebildet wissen.“
- „Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit wir auf X kommen?“
- „Wenn X aktuell nicht möglich ist: Welche Alternative bieten Sie bei Bonus, Urlaub oder Weiterbildung?“
- „Lassen Sie uns eine konkrete Anpassung und einen Termin zur Überprüfung in drei Monaten festhalten.“
- „Ich freue mich auf die nächsten Schritte – mir ist wichtig, dass Leistung und Rahmenbedingungen zusammenpassen.“
Tipp: Sprechen Sie Pausen aus. Wer nach dem eigenen Vorschlag kurz schweigt, wirkt sicher – nicht unsicher.

